warum wir so heißen wie wir heißen

 

ital. fratello [fra'tel-lo] m Bruder, pl. fratelli [fra'tel-li] m Brüder, Gebrüder
engl. cy•cle ['saikl] 1. m Fahrrad n; 2. radfahren

Wer als Autofahrer eine Panne hat, hat auch erstmal ein Problem, braucht meistens auch etwas Geduld und idealerweise eine Mitgliedschaft im Automobilclub oder eine erweiterten Schutzbrief bei der KFZ-Versicherung seiner Wahl. Das Warten auf den Pannenhelfer, oftmals in Gelb wie das Trikot des Führenden bei der Tour de France, kann gefühlt so lange dauern, wie die Gesamtfahrzeit bei eben jener Rundfahrt durch Frankreich alljährlich im Juli.

Wer als Radfahrer eine Panne hat, hat meistens gar kein Problem, nicht einmal dann, wenn er zwei linke Hände, kein Werkzeug und kein Ersatzmaterial dabei hat. Hilfe lässt nie lange auf sich warten, kommt wie zufällig und doch bestellt auf zwei Rädern vorbei und - wie unter Brüdern - hält der nächste Radfahrer sicher an und bietet seine Hilfe an.

Selbst im sonst so harten und unerbittlichen Profisport, der oft genug von Egomanen und latent weltfremden Funktionären dominiert und quasi-vergiftet wird, gibt es Momente von anrührender Brüderlichkeit, Szenen, die beim Betrachter Gänsehaut verursachen und die weit mehr sind, als nur die Einhaltung der ungeschriebenen Gesetze des Radsports.

Da wird der persönliche Erfolg so weit hinten angestellt, dass auch ein sicher geglaubter Sieg nicht nur riskiert, sondern bis zum Ende der Etappe auch verspielt wird.

Wer das anders macht und sich einen Sieg erschleicht, der kann sich sicher sein, dass ihm dafür keiner gratuliert oder auf Schulter klopft. Ganz im Gegenteil, früher hätte es dafür Hausarrest oder Fernsehverbot gegeben, vielleicht auch eine Backpfeife vom großen Bruder, wie man das in Familien halt so macht.

Es sind die kleinen und die großen Gesten, die Zweckbündnisse in der Ausreißergruppe, die gegenseitige Motivation im Gruppetto, das Teilen der letzen Wasserflasche, die Anerkennung der Leistung des Anderen.

Radfahren verbindet über geografische Grenzen hinweg, überwindet Sprachbarrieren und lässt vermeintliche Altersunterschiede schmelzen.
Radfahren macht aus den unterschiedlichsten Menschen eine große Familie. 

mehr über die fratelli-Rennradfamilie

 
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